Upcycling mit Ü-Eiern

Bei meiner letzten Fortbildung kam ich mal dazu, nass zu filzen. So richtig hatte ich das noch nie ausprobiert, daher war ich gespannt drauf wie es wird. Da es keine schwere Filzarbeit war, klappe es schon gleich nach der kurzen Anleitung der Dozentin. Dabei entstand die blau-rot-weisse Rassel. Die restlichen sind zu Hause entstanden.

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Material für eine Ü-Ei Rassel:

  • Märchenwolle ( das tolle dabei – man kann dabei gut Reste verwerten!)
  • leere Ü- Eier
  • Körner, Steinchen, Reis,…. was einem so einfällt, was man gerade im Haus hat. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Ich habe Maiskörner genommen.

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Schritt 1:

  • Eier mit Schüttelmaterial befüllen ( nicht zu viele – einfach den Schütteltest machen und nach Gefühl befüllen)
  • das Ei mit der Märchenwolle glatt umwickeln

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Schritt 2:

  • Seifenwasser vorbereiten: Seife in einem Gefäß mit etwas heissem Wasser übergiessen, so dass etwas Wasser drumherum steht. (Ich habe eine Olivenseife genommen – ich bin mir aber nicht mehr sicher ob das eine Kernseife war.)
  • wenn von dem Ei rundherum so gut wie nichts mehr zu sehen ist, das Paket in das Seifenwasser eintauchen. Dabei das Ei wenden.

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Schritt 3:

  • das Ei wird nun zwischen den Handflächen gedreht – stellt euch vor ihr macht Teigkugeln. Am Anfang sehr wenig Druck ausüben
  • der Druck wird mit der Zeit erhöht
  • wenn nötig mit der Hand etwas Seife aufnehmen und in die Märchenwolle einarbeiten

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  • je mehr Druck ausgeübt wird, dessto mehr verfilzt sich die Wolle um das Ei. Man merkt im rollprozess wie locker oder fest die Wolle um das Ei liegt
  • wenn sie rundherum fest anliegt, kann man die Seife unter dem Wasserstrahl auswaschen (lauwarmes Wasser)
  • das Schüttelei muss jetzt nur noch trocknen ( auf ein Handtuch oder ein Küchentuch legen)

Will man Muster auf die Rasseln machen, sollten diese am Anfang aufgelegt werden. So als Neuling in diesem Bereich glaube ich dass sich die Muster später nicht mehr so einfach einfilzen lassen. Aber testet es einfach aus….

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Restenutzung für Blumen….

Oft bleibt beim Filzen einiges übrig, mit dem man nicht mehr so viel anfangen kann – zumindest ist das bei mir so, denn für filigrane Sachen habe ich eindeutig nicht die Geduld. Daher habe ich die Überbleibsel meiner Märchenwolle (von beiden Feen) in Blumen umgewandelt.

blumen

Das Prinzip ist simpel. Einfach dünne Stränge der Wolle wie eine Kordel zwischen den Fingern eindrehen. Irgendwann kräuseln sie sich ein und dann nur noch die Enden verknoten. Diese sieht man nichtmehr wenn man die Enden einfach in die Mitte steckt.  Die Blumen kann man dann für andere Projekte noch benutzen.

Die Sommerfee…

Eine Sommerfee hab ich bisher noch keine gemacht, aber hiermit ist dieses Dilemma *g* vorbei. Ich bin für den Sommer gewappnet. Was sagt ihr? Gefällt sie euch?

sommer1 sommer2

Ich finde die Farben so toll – sie sind so intensiv. Vor allem mag ich diese Wensleydale Lockenwolle (Haare). Man kann sie kreuz und quer festfilzen und es sieht toll aus.

Die kleinen Rosen und die Blätter sind einfache Streudeko – festgemacht habe ich sie mit ein bisschen Heisskleber.

Die Frühlingsfee…

Der Frühling

Der Frühling ist die schönste Zeit Was kann wohl schöner sein? Da grünt und blüht es weit und breit im goldnen Sonnenschein.

(Annette von Droste-Hülshoff 1797-1848)

Um den Frühling im Jahreszeitenkreis einzuführen, habe ich eine neue Frühlingsfee gemacht. Felsenfest könnte ich behaupten schonmal eine gemacht zu haben – aber meint ihr ich komm drauf wo sie ist? Ich hab keine Ahnung!!! Daher neu ans Werk:

frühling1 frühling2

Alles bis auf das Füllhorn ist trockengefilzt. Das Füllhorn selber ist nassgefilzt. Mein erstes Mal – ich bin total zufrieden.

Ich habe übrigens meine normale Technik verlassen und anhand dieses tollen Videos von Trolle&Wolle gearbeitet. Da kommt auch das nassgefilzte Füllhorn drin vor. Ein super Video:

https://www.youtube.com/watch?v=7EG9PpWIsFU&list=FLqq9KcyA6bt-IiqNQ6H0ZRg

Ich find meine Fee ist richtig gut geworden und da ich gerade im Feen-Wahn war, kam die Sommerfee gleich hinterher (neuer Beitrag).

Die Haare sind Wensleydale Locken. Auch erhältlich bei Trolle und Wolle.

( www.trolle-und-wolle.de )

Nachtrag:

Sie hängt und läutet den Frühling ein…

fee

*Mäh*, *Mäh* machts in meiner Box….

Weil die Kids aus meiner Gruppe es geliebt haben an den Weihnachtsweg zu gehen und dort etwas zu tun, habe ich beschlossen ein paar *gescheite* Schafe zu machen, die nicht gleich kaputt gehen.

Nach einer Woche krank sein und 3 Tagen Urlaub konnte ich sie heute endlich wieder mit nach Hause holen (waren Deko für unser Einweihungsfest). Und nun kann ich sie hier vorstellen.

1. Benötigt werden Styroporeier – jetzt im Sommer, am besten über einen Bastelverlag zu bestellen.

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Für die großen Schafe, hab ich 6cm und 9cm benutzt, für die kleinen Schafe 4cm und 6cm.

2. Die kleineren Eier werden halbiert (Köpfe) und angemalt.

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3. Nun wird nach und nach der Körper gefilzt. Am besten und schnellsten ging es nat. mit einer Halterung für mehrere Filznadeln.. Nach dem Körper hab ich den Kopfteil angeklebt und mit 2 Zahnstochern (Nasenlöcher) fixiert. Dann Kopf fertigfilzen, Beine auch (ebenfalls mit Zahnstocher fixiert) und die Ohren, Schwänzchen. Und fertig!

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Meine Kolleginnen (die Hühner) meinten erst das wären Meerschweinchen… also ehrlich.

Mal sehen, vielleicht mach ich ihnen doch noch das Gesicht drauf.

Hier die Original-Schafe. Und den Originallink.

Schafe basteln

http://www.trendmarkt24.de/bastelideen.schafe-basteln.html