Memory – mal anders…

 

Was tun, wenn man unzählige Nagellack-Fläschchen im Haus hat? Erstmal alles raus was zu alt schon war, dann musste eine Idee her…

Schon länger mal im Netz entdeckt – jetzt wurde es Zeit die Idee auch umzusetzen. Also erstmal auf die Suche nach großen Muggelsteinen / Glassteinen.

Fündig geworden bin ich hier: https://www.amazon.de/gp/product/B01K4BEP1Y/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

20170819_123835 25mm, 100 Stück

Also ging es nun an das Bemalen…. nicht vergessen – immer 2 davon. Manche Lacke musste ich bis zu 2x drüber, andere passten gleich.

Mittlerweile ist der erste Schwung ferig:

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Geschenk verpacken mal anders…

Meiner besten Freundin wollte ich dieses Jahr mal 2 meiner Lieblingsbücher zum Geburtstag schenken:

1. Julianna Grohe – Die vierte Braut (Drachenmond Verlag)

2. Valentina Fast – Royal Ein Königreich aus Glas (impress Carlsen Verlag)

Mein armes Kindle – es musste schon so oft über diese Seiten huschen *g*.

Dazu bekam sie als großer UK, bzw. Londonfan (was wir beide sind) eine leckere Cadbury Schokolade und ein Keep Calm Schild.

Doch langweilig verpacken muss nicht sein. Also schnappte ich mir eine alte Jeans, schnitt sie in Form (einmal Vorder- einmal Rückseite) und die offenen Seiten zusammengenäht. Aus einer alten grünen Decke hab ich auch noch einen Innenteil eingenäht. Den Boden noch schnell geformt und schon war die Tasche fertig. Nur noch befüllen und dekorieren mit einem Filzband und einer Blumenranke:

Als letzter Zusatz kam in jedes Buch noch jeweils ein Lesezeichen. Hierzu habe ich 2 Photos aus unserer gemeinsamen Zeit genommen, habe sie an den Konturen ausgeschnitten, anschließend einlaminiert und ein Band durchgezogen. Fertig.

Schön ist es geworden, finde ich – das Körbchen / die Tasche kann man anderweitig weiterverwenden.

Wohnungs Pimp…

Nach dem Umzug (meiner besten Freundin) zwischen Weihnachten und Neujahr, mit viel Arbeit kam nun der etwas angenehmere Teil… zumindest für mich.

Leere Wände aufpimpen – das mag ich 🙂

Die Idee entstand irgendwie gemeinsam, ich ging auf Ideensuche und hatte eine Sammlung vorab zusammengestellt. Das Material war schnell zusammengetragen: Pinsel, Wandabtönfarbe in dunklem Braun, Bleistifte und Radiergummi, etc.

Darf ich vorstellen – die zwei süßen und pelzigen Damen die das Domizil bewohnen:

miau

In einem Katzenhaushalt ist fast klar dass es etwas in die Richtung geben muss…

Das Größte der drei Projektteile war der Zweig mit dem kleinen, putzigen, dicken, kuschligen, frechen Kätzchen. Mit dem habe ich begonnen… erst mit Bleistift alles vorgezeichnet – das Kätzchen zuerst, dann den Ast / die Zweige frei nach Belieben drum herum. Dann ging es dran die Konturen zu malen, um sie anschließend auszufüllen. Immer von oben nach unten arbeiten – so vermeidet man, dass  Gliedmaßen in der frischen Farbe landen – was sie ja nicht sollen.

vorher

Gleich nebendran kamen noch ein paar Vögel und eine springende Katze dazu.

sprung

Wie der kleine Schmetterling dazukam ist eigentlich eine lustige Geschichte: Nala, die neugierige Nudel konnte es natürlich nicht lassen alles zu beäugen was wir an dem Abend gemacht haben. Dass kleine Patzer passieren ist klar. Genauso wie an der Stelle, wo später der kleine Falter hinkam. Nala nahm Anlauf und sprang dem Fleck entgegen – natürlich bewegte er sich nicht weg. Also kam ich dann auf die Idee eine Biene draus zu machen. Mit einem Stift eine zu malen wäre kein Problem gewesen; aber mit dem Pinsel? Etwas schwierig. Da sie mir nicht wirklich gefiel, machte ich schnell einen Falter daraus. Jetzt hat Nala was anständiges zum Fangen… Ob es wohl beim nächsten mal klappt?

So Etappen 1 und 2 waren am Trocknen, es war schon 23 Uhr durch und wir begannen das letzte Projekt. Über dem Ofen kamen an das Eck, zwei weitere, verspielte Mietzekatzen dazu.

ofen

Die Proportionen der Katzen freihand hinzubekommen war garnicht mal so einfach, der Radiergummi war stets im Einsatz. Die Gesichter vor allem hatten es in sich, besonders bei Damen wie uns (meine Freundin und mich) die es gern perfekt haben wollen – probieren und probieren bis es passt.

So um ca. 1:00 Uhr waren wir dann mal ferig. Fazit: Klar hätte man einfach ein paar Wandtattoos bestellen können, die Nala und Sia sicherlich weggezupft hätten. So liegt jedoch unser ganzes Können darin, auf das wir mega stolz sind. Umso wohnlicher fühlt sich die Wohnung an – denn es sieht toll aus. Besonders beim Ast musste ich immer wieder schauen welcher Teil mir am besten gefällt. Nämlich dieser Ausschnitt:

zweig

Ähnliches als Wandtattoo zum Beispiel hier zu finden (auch die anderen Katzenbilder ):

http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.wandtattoo-home.de%2Fmedia%2Fcatalog%2Fproduct%2Fcache%2F1%2Fimage%2F9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95%2Fa%2Fs%2Fast_mit_katze.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.wandtattoo-home.de%2Fast-mit-katze-als-wandtattoo.html&h=665&w=600&tbnid=_734utx3st5orM%3A&vet=1&docid=gHjPVe51TWDtOM&ei=uHGGWPPJM5y9gAaRi7wo&tbm=isch&client=firefox-b&iact=rc&uact=3&dur=365&page=0&start=0&ndsp=29&ved=0ahUKEwjzhYuml9nRAhWcHsAKHZEFDwUQMwgiKAYwBg&bih=705&biw=1525

Ist schon ein paar Monate her…

Nicht mehr lange und das Jahr geht zu Ende. Das bedeutet auch dass das neue schnell mit neuen Projekten kommt.

Die Fasnet 2017 (Fasching, Karneval – so nennen es andere ) ist bereits in voller Planung – doch ich verrate noch nichts – ausser vielleicht es wird Pink und Grün hergehen….

In diesem Jahr ging es bei uns süss her… Wir waren als NIMM2 Bonbons unterwegs.

Diverse Schritte waren zur Vervollständigung nötig. Das einfachste vorab: Die Perücken der Mädels bestellen – die Jungs haben einfach die Mützen von unserem Fiona und Shreck Jahr genommen. Ich hatte mal einen Schwung damals gehäkelt.

  1. Kostüme nähen ( mit vielen Mülltüten, Tesastreifen, Nähgarn und Gummiband)

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2. Tasche nähen ( für einige der Mädels)

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3. Nimm 2 Schnaps herstellen…. der hatte es vielleicht insich!!!

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Es war wie immer ein sehr schönes Fest… Ich freu mich schon auf 2017

Renovierung – aus Alt mach Neu – Balkon Teil 2

Das Großprojekt Bodendielen verlegen war beendet.

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Nun folgte der zweite Teil:

der Schrankbau. Wir hatten eine alte Kommode draussen stehen in der u.a. Kisten standen für div. Müll: Papier, Plastik, Flaschen und Dosen. Doch dieser flog vor der Renovierung raus. Bei der Projektplanung hatte ich schon Ersatz eingeplant und etwas großzügig das Material besorgt.

Neue Kisten, Schrauben, die verbliebenen Teile der Dielenbretter und der Kanthölzer wurden am gleichen Tag zu einem Schrank und einer Bank für den neuen Balkon umgewandelt:

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Renovierung – aus Alt mach Neu – Balkon Teil 1

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Mein Sommerprojekt 2016

Meiner Mom schwebte die Umgestaltung ihres Balkons vor. Eine Firma die sie für ein Angebot angefragt hatte, wollte ca. 1000€ und das auch noch als Schwarzarbeit!!! Dabei wollte sie es ganz normal in Auftrag geben.

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Nun ja, den Auftrag habe ich dann bekommen… Erst war ich skeptisch, der Balkon hatte es nämlich in sich – ein Gefälle für den Wasserablauf, hohe und gleichzeitig schräge Kanten und dann sollte der Boden auch noch gerade werden… Oh je:

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Da der Boden in den letzten Jahren schon sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste ich ihn erst mit Betonfarbe streichen. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, würde ich sagen.

Als dieser trocken war, ging es ans Eingemachte. Die Unterkonstruktion incl. Höhenausgleich. Davor hatte ich den größten Bammel und Respekt.

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Material: Kanthölzer, Winkel, Schrauben und Keile

Der Rahmen war schnell zusammengesetzt und tatsächlich ging auch die Verteilung der Keile unter den Kanthölzern relativ zügig.

Dann waren schon die Terassendielen dran. Mit ganz vielen Schrauben wurden sie an der Unterkonstrucktion festgeschraubt. Von Anfang an markierte eine Schnur die Stelle eines jeden Kantholzes der Unterkonstruktion. So waren alle Schrauben in einer Linie. Mit einem Senker habe ich dann das Bohrloch vertieft, damit der Schraubenkopf versenkt werden kann. Also hieß es: Bohren, Senken, Festschrauben – gefühlte 1.000.000 Mal. Mein Rücken war an diesem Tag echt sauer mit mir.

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Und wie es doch oft so ist, gingen mir – 2-3 Dielen vor Schluss die Schrauben aus. ARGH!!!!!!!! Also nochmal los und Nachschub besorgen. Da es für weitere Bohrungen zu spät war, habe ich erst am folgenden Tag weitergemacht. Um die Übergänge schöner zu gestalten gab es noch diese Metallleisten, die erstmal in die richtige Länge gebracht werden mussten. Das ging relativ einfach – auch das Befestigen.

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Und nun ist es geschafft!!!!

Allein die Materialkosten belaufen sich Richtung 200€ – ich würde sagen es hat sich gelohnt.

Ein Nachbar der mich in der Garage werkeln sah meinte nur:

“ Du brauchst keinen Mann, machst ja alles selber!“

Ja meinem Ego gehts gut :-). Aber mal im Ernst. Ich hatte echt Angst es zu verbocken – um so stolzer bin ich auf das Ergebniss.

Teil 2 folgt….

Geschenkanhänger – Salzteig

Ich hatte hin und her überlegt was ich an meine Geschenkflaschen dranmachen möchte, letztendlich bin ich bei Salzteig hängen geblieben.

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Ursprünglich wollte ich mit Naturmaterialien (z.B. Farnzweige, Efeublätter, Zweigen) das Muster reindrücken, aber irgendwie war mir das nicht intensiv genug. Also hab ich meine Materialkisten durchgeschaut und diese Kugeln gefunden. Kreuz und quer rollend gab es ein tolles Muster. Je nach Druck waren auch die Vertiefungen so wie ich mir das vorgestellt hatte. Mit einem runden Plätzchen Ausstecher hab ich die Anhänger ausgestochen. Das Aufhängeloch habe ich mit einem Trinkstrohhalm rausgemacht. Ging echt super – das Loch behielt die Größe. Dann kam das „Backen“ – normalerweise trocknet man ja Salzteig – ich hab ihn bei hoher Temperatur gebacken. So war er schnell durch und ich konnte nach dem Abkühlen schon weitermachen.

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Als Grundierung kam weisse Farbe drauf (beide Seiten) – ich glaube das war sogar ein Rest Wandfarbe. Hey, das benutzen was man im Haus hat!!!! 😉

Die Vertiefungen hab ich mit der Acrylfarbe angemalt. Diese habe ich sehr stark verdünnt, eigentlich war es nur grünes Wasser. Nach dem Trocknen kam noch ein transparenter Spray drauf um die Anhänger zu versiegeln.

Jeder Anhänger ist ein unikat, da das Muster auf jedem anders ist. Noch ein schönes Band dran und fertig.